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Verpassen Sie nicht das Konzert von Günter Baby Sommer und Katharina Hilpert am 24. September um 20:30 im Pfarreizentrum. Mehr Informationen: JAZZ UND GESCHICHTE

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Sie können uns mit dem Kauf eines Sonderdruck Plakates unterstützen. Das Plakat kostet 100.- Es gibt genau 111 Stück davon und jedes Plakat ist nummeriert und vom Künstler Herbert Theler, welcher die Gestaltung übernommen hat, signiert. Bezogen werden kann das Plakat in der Buchhandlung Wegenerplatz in Brig oder im Kino Capitol bei Jean-Pierre L. D’Alpaos. Bei Fragen zur Verfügbarkeit schreiben Sie bitte eine Mail an: sponsor@jazzbrig.ch

Anfahrt

 

Konzerte des Festivals sind beim Römisch-Katholischen Pfarreizentrum (Hintereingang)
Lesungen sind in der Mediathek
Vorträge/Interviews sind in der Buchhandlung Wegenerplatz
Filme sind im Kino Capitol
Fotoausstellung sind im Restaurant Commerce auf dem Sebastiansplatz

MANIFEST
JAZZ
“musiker aller länder, rassen, farbe, nationen vereinigt euch!”

Unsere Definition des Jazz (es gibt deren unzählige) ist schlicht, kurz, ohne Schnörkel aber prägnant:
“JAZZ IST SCHÖN”!
Jazz gibt es nun über 100 Jahre. Er hat sich gewandelt, evolutioniert und revolutioniert, hat alles kulturelle Spezielle aus dem Alltag in sich aufgesogen, hat vor keiner politischen Schranke (ausgenommen dem Nazismus/Fascismus) halt gemacht und ist zu einer universalen Sprache des Friedens geworden. …und diese Entwicklung hält noch unverbraucht an.
Liegt die Pop/Rock Musik derzeit uninspiriert, langweilig, ohne Solisten, ohne Groove, Kraft und Ausstrahlung danieder – ist der Jazz seinen Eckpfeilern wie Improvisation, Spiritualität, Kreativität, solistisch Können treu geblieben.
Jazz kennt keine Folklore und Tradition. Er ist immer auf der Suche nach dem Geheimnis auf der anderen Seite, der dunklen Seite des Mondes. Jazz verlangt nach Harmonie, nach der Individualität wie nach dem Kollektiv; jedem Musiker Freiraum zu seiner Entwicklung lassen; die Mitmusiker zu Verschwörern zu machen ohne jede Einzel- Persönlichkeit zu unterdrücken oder zu untergraben; das Kollektiv fördert und fordern sich gegenseitig, unterstützen sich musikalisch und freuen sich, wenn es dem Solisten gelingt zu einem musikalischen Höhepunkt zu gelangen.
Jazz bedeutet auch “Freiheit” und birgt in sich die Maximen der Französischen Revolution: Liberté , Egalité et Fraternité! Und lebt das auch. Die Jazz (&Blues)Musiker sind die letzten Künstler. Wenn Sie Musik machen entblössen sie ihre “Seele”, ihre Leidenschaft, ihre Überzeugung kommt von tief Innen, sie geben ihren Instrumenten eine eigene Stimme und drücken Stimmungen aus.

“Während in unserer Zeit die Maler, Dichter, die Opernkomponisten sich immer mehr der Gesellschaft anpassen und sich ‘integrieren’, leben die Jazzmusiker an der Peripherie unserer mechanisierten und nur die Gebote des ‘Lebensstandards’ anerkennende Welt.
– Sie und nur sie sind noch besessen von ihrer Kunst.
In ihnen allein spüren wir den heissen Atem jener Künstlerdämonie, die vordem die grossen Gestalten der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik auszeichnete.
Die Jäzzkünstler sind die letzten Rebellen, die letzten echten Bohémiens. In einem Jahrhundert , in dem der Organisationsmensch triumphiert, legen Sie Zeugnis ab für unbedingten Individualismus, für absolute künstlerische Freiheit!”
(Jean Améry, 1961, Schriftsteller/Philosoph)

Deshalb nochmals: ” musiker aller länder, rassen, nationen und farbe vereinigt euch!”